Ölsand-Abbau – größte Öko-Katastrophe der Neuzeit
Kanadas Abbau von Ölsand ist eine der größten ökologischen Katastrophen, die der Mensch dem Planeten in den vergangenen Jahren zugefügt hat. Ein Grund mehr für die Umweltschutzorganisation Greenpeace, den Abbau zu blockieren und die Öffentlichkeit auf das ökologische Desaster aufmerksam zu machen. Christoph Lieven von Greenpeace berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung der Organisation, dass in Kanada „eine Fläche von der Größe Englands“ durch die Abbautätigkeit verwüstet wird.
Die Folge: Seen mit einem giftigen Cocktail aus Arsen, Quecksilber und weiteren Chemikalien, die jedes Leben unmöglich machen. Parallel dazu setzt die Gewinnung unglaubliche Mengen an Kohlendioxid frei. Da sich die Abtrennung des Öls schwierig gestaltet, wird eine um den Faktor 3 bis 5 höhere Menge an CO2 frei als bei konventioneller Förderung. Greenpeace-Aktivisten haben deshalb die Gunst der Stunden genutzt und in der kanadischen Provinz Alberta gegen den Abbau protestiert.
Unter dem Motto: „Tar Sands: Climate Crime“ haben sie zudem einen Schaufelradbagger lahmgelegt und die Förderung gestoppt. Wer verhindern will, dass sich Ölkonzerne immer tiefer in Kanadas ursprüngliche Natur hineinfressen, sollte endlich die Arbeit der Umweltschutzorganisationen unterstützen.