IPCC
In Deutschland häufig als Weltklimarat bezeichnet, ist das Intergovernmental Panel on Climate Change 1988 als Expertenkommission zum Klimawandel entstanden. Die Forscher sollen aber nicht nur die Veränderungen analysieren. Ein Teil der Aufgabe besteht darin, Lösungsvorschläge zu entwickeln, mit deren Hilfe sich Schäden von der Bevölkerung abwenden lassen. Den ersten Vorsitz des IPCC übernahm Bert Bolin, ein schwedischer Meteorologe.
Seit 2002 hat diesen Posten Rajendra Kumar Pachauri inne. Sitz des IPCC ist das eidgenössische Genf. 2007 hat der Weltklimarat gemeinsam mit Al Gore den Friedensnobelpreis erhalten. Zu den bekanntesten Arbeitspapieren des IPCC gehören die sogenannten Sachstandsberichte, von denen zurzeit vier Stück existieren. Besonders umstritten ist der Bericht aus dem Jahr 2007, da hier signifikante Fehleinschätzungen ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben.
Daneben verfasst der Weltklimarat aber auch andere Arbeitspapiere und bezieht zu klimatischen Veränderungen Stellung. Neben der aktuellen Berichterstattung wird der IPCC immer wieder von allen Seiten attackiert. Klimakritiker werfen dem Weltklimarat Panikmache vor, während die andere Seite von Verharmlosung spricht.